Die tiefrenpsychologische Gruppentherapie fußt - ebenso wie die Einzeltherapie - auf psychologischen und psychotherapeutischen Ansätzen, die unbewusste Vorgänge ins Zentrum der Erforschungsarbeit rücken. In der Gruppe entstehen intensive und lebendige Prozesse des gemeinschaftlichen Wahrnehmens und  Erkennens. Durch freies Assoziieren und die entsprechende fachkundige Deutung werden die Persönlichkeitsstrukturen der Teilnehmer offenbar. Gemeinsam gelingt es Fortschritte durch Bewusstmachung negativer oder störender Verhaltensweisen zu erringen. Die entstehende Gruppendynamik trägt entscheidend dazu bei, dass der Prozess - im Vergleich zur Einzeltherapie - intensiviert und durch die anderen Gruppenteilnehmer*innen gleichsam supervidiert ablaufen kann. Es geht immer um Emotionen, Beziehungen und geeignete Rückmeldungen. Die Komplexizität der Interaktionen sorgt für tiefgreifende Einsichten und am Ende für eine Ich-Stärkung der Teilnehmenden.